Passwortsicherheit im Internet

Passwortsicherheit |

Ein wichtiges und vor allem interessantes Thema. Oft ist es doch so, dass Passwörter nicht nach Richtlinien, sondern eher nach persönlichem Gusto vergeben werden. Und, genau hier liegt schon die Krux des Ganzen.

In den vielen Jahren, in denen ich bereits in der IT tätig bin, habe ich bestimmt alles gesehen was man verkehrt machen kann, in Punkto Passwörter. Seien es die Phrasen an sich, die Aufbewahrungsorte oder sogar der Umgang damit. Oft habe ich mich dabei ertappt, wie ich „sag einfach nichts“ zu mir selbst gesprochen habe. Obwohl ich gerne das Gegenteil gemacht hätte.

Doch warum sind Passwörter, und der richtige Umgang damit, in der heutigen Zeit so wichtig geworden? Naja, der Schutz unserer Daten, ob im persönlichen oder Arbeitsumfeld, ist durch die Menge der Möglichkeiten sehr stark angestiegen. Handys, Tabletts, PC’s, Online-Banking, Einkaufen im Internet, usw. Ich könnte diese Liste wahrscheinlich endlos fortführen. Alle Geräte, Plattformen und Dienstanbieter haben eines gemeinsam. Man benötigt Passwörter um diese überhaupt nutzen zu können. Doch warum machen es sich viele Menschen einfach, und benutzen gaaanz einfache und unsichere Passwörter?

Nun, zu allererst einmal, weil wir Mittlerweile soviele unterschiedliche davon brauchen. Alleine Handys brauchen schon zwei verschiedene um überhaupt aktiviert zu werden (Persönliche Pin und Pin für den Mobilfunkanbieter).

Ich bleibe mal beim Handy, weil das ganze sonst zu ausufern würde.

Ist dann endlich die Oberfläche des Handys verfügbar geht es schon weiter. Passwörter für Email, Facebook, Twitter, Instagram, Onlinebanking, Dropbox, und was auch immer noch für Dienste.

Ich selbst habe mehr als 20 verschiedene Passwörter in meinem Handy gespeichert.

Und genau aus diesem Grund, werden gerne einfache und vor allem auch sehr oft die gleichen Passwörter für alles mögliche genutzt. Dass mit dem Hintergedanken, dass man sich nicht so vieles merken muss. Die Idee ist super. Man braucht nicht lange zu überlegen wenn man sich z.B. an einem Dienst, der normalerweise nur auf dem Handy genutzt wird, über einen PC anmelden möchte. Doch was ist wenn das Passwort zufällig auf dem PC gespeichert wurde. Dann hätte jemand anderes theoretisch Zugriff auf alles und könnte sowohl einen gesellschaftlichen, wie auch finanziellen Schaden anrichten.

Was also tun, um sich davor zu schützen?

Zu Anfang sollte ein sicheres Passwort erstellt werden. Sicher heißt in diesem Sinne, das es aus Zahlen, Sonderzeichen sowie Groß- und Kleinbuchstaben bestehen sollte. Es sollten keine aufeinanderfolgen Zahlen (z.B. 1234) verwendet werden. Und, es sollte nichts sein mit dem man jemanden offensichtlich in Verbindung bringen kann. Der Name von Kind, Hund oder Katze, Nachname, Geburtsname, bevorzugte Urlaubsziele oder Hobbys. Und wenn doch, dann etwas kryptisch. Auch zu Kurz sollte das Passwort nicht sein. Acht Zeichen sind gut, sechszehn sind besser. Alles darüber hinaus fördert mehr und mehr die Sicherheit eurer Daten. Bei wichtigen Diensten, wie Beispielsweise dem Online-Banking, sollte man zudem eigenständige Passwörter benutzen. Wer sich keine sicheren Passwörter ausdenken möchte kann Online auf Generatoren zurückgreifen. Das hat den Vorteil, dass diese besonders sicher sind. Nachteilig daran ist nur das man sich solche Passwörter sehr schlecht merken kann. Mein Favorit in dieser Hinsicht ist die Seite „Passwortgenerator„. Hier kann man noch bei der Länge des Passworts variieren.

Die Aufbewahrung ist natürlich auch ei wichtiger Aspekt. Nein, Passwörter gehören nicht unter die Tastatur oder an den Monitor geklebt. Passwörter sollte man im Kopf, einem Passwort-Safe wie z.B. Keypass, oder an einem besonderen Ort aufbewahren.

Euer Brülltaube – Marketing – Service

 

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